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Bassist von Tocotronic als Romanautor: „Desorientierung eines jungen Menschen“

Jan Müller ist als Bassist der Band Tocotronic bekannt geworden. Gemeinsam mit dem Musiker Rasmus Engler hat er im Ullstein Verlag den Roman „Vorglühen“ veröffentlicht. Im KiVVON-Gespräch erzählt er, inwieweit die in dem Buch erzählte „Desorientierung eines jungen Menschen“ auch autobiographische Züge trägt. In launiger Atmosphäre plaudert Müller mit Moderator Frank Überall im Berliner KiVVON-Studio beispielsweise über die großen Bierdosen der Marke „Faxe“: Er hält heute sie für einen „Anschlag auf die körperliche Unversehrtheit“

Alkoholkonsum spielt in dem Roman genauso eine tragende Rolle wie Musik und das „Ankommen“ in einer fremden Stadt – hier Hamburg. Die Hauptfigur beschreibt Jan Müller als „passiv strukturiert“: „Ihm passiert eher was, als dass er entscheidet.“

Die Schwierigkeit, einen passenden Bandnamen zu finden, die Bedeutung des Begriffs „Rundstück warm“ und die Rolle von Plattenläden für die Musikbranche sind weitere Themen des Gesprächs. Natürlich geht es auch um die 1990er Jahre – und wie Bassist Müller sie erlebt hat. Zu guter Letzt räumt er auch ein, von der Musik von Freddy Quinn inspiriert worden zu sein.

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