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DJV wirkt: Streit mit CDU-Politiker Merz nun museumsreif

Der Streit hatte Schlagzeilen gemacht: CDU-Politiker Friedrich Merz hatte 2020 gesagt, Politik brauche den Journalismus und professionelle Medien nicht mehr, man habe ja die sozialen Netzwerke. Ein offener Brief von mir als DJV-Vorsitzendem ist jetzt im Museum zu sehen.

Es war eine Rede bei einem Karnevalsverein in der Region Aachen, die erst einmal gar nicht so viel Wirbel auslöste. Regionale Medien berichteten jedoch über den unglücklichen Ausspruch von Friedrich Merz, dass Journalismus faktisch nicht mehr gebraucht werde. Das konnte ich als Bundesvorsitzender des DJV (Deutscher Journalisten-Verband) natürlich so nicht stehen lassen. Deshalb habe ich ihm damals einen Offenen Brief geschrieben. Bundesweit berichteten die Medien darüber, unter anderem auch Tagesschau und ZDF heute.

Meine Überraschung war groß, als eine Kuratorin für das Haus der Geschichte anfragte, ob der Offene Brief in einer Ausstellung zur Digitalisierung gezeigt werden dürfe. Natürlich habe ich gerne zugestimmt. Friedrich Merz hat sich seinerzeit übrigens auf den Brief gemeldet und beteuert, dass ihm Pressefreiheit sehr wichtig sei. Letztlich brauche man Journalismus eben doch.

Informationen zur Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn gibt es unter diesem Link. Und den Offenen Brief findet man als PDF-Datei auf der Webseite des DJV unter diesem Link.

 

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Emma
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