Gefährliche Konkurrenz fürs MCU: Marvel-Regisseur hat große Pläne mit Comic-Franchise
James Gunn verabschiedet sich mit Guardians of the Galaxy Vol. 3 vom Marvel Cinematic Universe und fokussiert sich bald voll auf die kommenden DC-Verfilmungen. Fans der Superheld*innen dürfen sich gefasst machen. #mcu #dc #superman #jamesgunn #superhelden #comics
Mit Guardians of the Galaxy Vol. 1 begann James Gunns Karriere im Marvel Cinematic Universe (MCU). Der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent wurde nicht nur von seinen Kolleg*innen, sondern auch von Fans des Marvel-Franchise für seine Arbeit verehrt. Aufgrund von problematischen Tweets aus seiner Vergangenheit wurde er 2018 kurzzeitig entlassen. In Folge von Protesten des Casts und der Fans nahm er auch für Guardians of the Galaxy Vol. 3 wieder den Regieplatz ein – es hat sich jedoch deutlich etwas verändert.
Für Gunn war schon vorab klar, dass es sein letzter MCU-Film sein sollte. Zwischen Teil 2 und Teil 3 der Guardians-Reihe hatte er bereits mit einem anderen Comic-Franchise geliebäugelt, das nun seine volle Aufmerksamkeit verlangt. Denn als neuer CEO von DC Studios hat er sich reichlich vorgenommen. In dem jüngsten Ankündigungsvideo des Superheld*innen-Franchise verrät er, was für das nächste Jahrzehnt geplant ist.
Von Superman bis Green Lantern: Das DC-Filmuniversum wird neu entfacht
Als das DC Extended Universe (DCEU) 2013 mit dem Actionfilm Man of Steel an den Start ging, hatten womöglich viele erwartet, dass es die Antwort auf das MCU werden wird Der Erfolg auf dem Niveau der Konkurrenz blieb allerdings aus. Womöglich war das Publikum durch verschiedene Projekte verwirrt. Schließlich gab es in den letzten 10 Jahren mehrere Versionen von beliebten Figuren wie Batman, Superman und The Flash, die allesamt unterschiedliche Geschichten erzählten und dennoch zeitgleich im Kino oder im Stream veröffentlicht wurden.
Damit macht James Gunn jedoch endgültig Schluss. Als neuer CEO stellt er klar, dass es feste Charaktere geben wird, die in Filmen, Serien und Videospielen des DCU (DC Universum) eine Rolle spielen und sie auch von denselben Menschen dargestellt werden. Filme wie Joker oder The Batman werden, um Verwirrung zu vermeiden, als DC elseworld bezeichnet.
Dass James Gunn weiß, wie man Comicverfilmungen gerecht wird, bewies er bereits mit der Guardians-Reihe. Sein Gespür für DC-Comicfiguren und wie sie in Szene gebracht werden können, stellte er mit The Suicide Squad und zuletzt mit der Erfolgsserie Peacemaker unter Beweis. Genau aus diesem Grund können sich Fans schon jetzt freuen und Marvel dürfte vielleicht sogar ins Schwitzen kommen.
Nachdem der Regisseur und Produzent das erste Kapitel des neuen DCU mit dem Titel Gods and Monsters vorstellte, stehen folgende Projekte in den nächsten Jahren aus:
- Creature Commandos (Animationsserie) – TBA
- Waller (Serie) – TBA
- Superman: Legacy (Film) – 11. Juli 2025
- Lanterns (Serie) – TBA
- The Authority (Film) – TBA
- Paradise Lost (Serie) – TBA
- The Brave and the Bold (Film) – TBA
- Booster Gold (Serie) – TBA
- Supergirl: Woman of Tomorrow (Film) – TBA
- Swamp Thing (Horrorfilm) – TBA