Rekordrückgang der Kriminalität in den USA
Die Mordrate in den Vereinigten Staaten ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr um fast 13 Prozent gesunken, erklärte Kriminalanalyst Jeff Asher gegenüber ABC News. Der Rückgang der Morde sei auf verstärkte Bemühungen zur Kriminalitätsprävention zurückzuführen, darunter die Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfer*innen, die gezielte Bekämpfung von Waffenbesitz in Gebieten mit hoher Kriminalitätsrate und die Entsendung von Beamt*innen zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Asher bezeichnete die Entwicklung als „historisch“:
„Es ist der größte Rückgang seit mehr als einem Jahr. Es sind Städte jeder Größe, es sind die Vororte, es sind Landkreise, Kleinstädte, es sind Großstädte. Es ist wirklich ein nationaler Rückgang.“
In Größstädten hat Mord- und Toschlagsrate stark abgenommen
Gerade in den Großstädten hätte es einen signifikaten Rückgang bei Mord und Totschlag gegeben. Dafür hat ABC News folgende Übersicht erstellt:
| Stadt | Mord/Toschlag 2022 | Mord/Totschlag 2023 | Rückgang |
| New York City | 429 | 380 | 11 % |
| Los Angeles | 422 | 377 | 16 % |
| Chigaco | 688 | 599 | 13 % |
| Phoenix | 247 | 209 | 15 % |
| Philadelphia | 508 | 403 | 21 % |
Neben den sinkenden Mord- und Toschlagszahlen gab es laut Asher aber auch einen deutlichen Rückgang bei Gewalt- und Eigentumskriminalität, wie Einbrüchen und Schusswechseln. Nur Autodiebstahl ist landesweit um zehn Prozent gestiegen. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 sei zudem die Zahl an Raubüberfällen um 9 Prozent und die Zahl an Vergewaltigungen um 15 Prozent zurückgegangen.
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