Die ultimative Endgegnerfrage
In Captain America: Civil War, kämpfen die Helden erstmalig nicht gegen einen Bösewicht, sie bekämpfen sich gegenseitig. Durch die Heldentaten der Avengers sind über die Jahre auch einige Kollateralschaden entstanden. Die Superhelden*innen konnten nicht immer alle retten oder haben, geblendet von der Heldentat, manchmal mehr Schaden angerichtet, als notwendig war. Das Avengers-Team wird also vor die Herausforderung gestellt, die Frage zu beantworten: Was ist eigentlich richtig?
Die Debatte
In dem Film fordern die Vereinten Nationen deswegen, dass die Avengers nur in Abhängigkeit von ihnen agieren dürfen. Alle zukünftigen Einsätze müssen genehmigt werden und laufen über die Vereinten Nationen. Iron Man/Tony Stark stimmt dem zu, er sieht die Schäden, die von den Avengers in der Vergangenheit angerichtet wurden und möchte sich seiner Taten stellen. Er empfindet die Regeln der Vereinigten Nationen als notwendig.
Captain America/Steve Rogers hingegen bewertet die Situation anders: Er möchte jederzeit einschreiten können, sobald jemand in Not ist. Er hat Bedenken, dass er diese Freiheit durch die Kontrolle der Vereinten Nationen nicht mehr haben wird oder, dass die Vereinten Nationen ihn anderweitig einsetzten werden. Steve Rogers erwähnt im Film kurz, dass Organisationen immer eine Agenda haben und sich eine Agenda jederzeit ändern kann. Deswegen möchte er kein Teil davon sein und lieber eigenverantwortlich handeln.
Zwei unerschiedliche Seiten, Martins Antwort dazu, könnt ihr in der 32. Episode von Marvelous hören. Doch was denkt ihr dazu? Wem hättet ihr euch angeschlossen? Schreibt es uns in die Kommentare.