Klimakrise und Kolonialismus: „Die beiden Sachen gehen Hand in Hand.“
Die Länder des globalen Südens leiden am meisten unter den Folgen der Klimakrise. Sie haben aber historisch am wenigsten dazu beigetragen. Ein Grund dafür: Der Kolonialismus. Aber wie hängen der Kolonialismus und die Klimakrise zusammen? Darüber habe ich mit Janvi von BUNDjugend geredet.
#kolonialismus #klimakrise
Die Klimakrise betrifft nicht nur weiße Menschen
Denkt man an Klimaaktivist*innen, dann kommen einem sofort Namen wie Greta Thunberg, Luisa Neubauer und noch einige andere in den Sinn. Meistens sind diese Menschen weiß. Dabei sind weiße Menschen, die überwiegend aus Ländern des globalen Nordens kommen, gar nicht so von der Klimakrise betroffen wie andere. Nur wird ihnen mehr Gehör geschenkt. Das kommt unter anderem durch kolonialistische Strukturen, in denen wir immer noch leben. Janvi sagt:
„Betrachtet die Klimakrise nicht nur als Sache, die weißen Menschen betrifft, sondern guckt auf das große Ganze und es gibt schon Lösungen. Die wurden schon von Menschen – öfters indigenen Menschen – konzipiert. Hört einfach auf das, was sie sagen und wissen."
In dem Podcast reden Janvi und ich über zwei Broschüren von BUNDjugend: die über Kolonialismus und Klimakrise und die über Menschen mit Behinderung in der Klimakrise.
Außerdem reden wir über Bildung, die Verantwortung des globalen Nordens gegenüber dem globalen Süden, Lösungen, wie sich das System ändern muss und warum der Norden sich nicht einfach „freikaufen“ darf.