KrisenKinder

Die dunklen Seiten von Delfinarien
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Die dunklen Seiten von Delfinarien

Die Tiefen der Meere und ihre Lebewesen sorgen bis heute bei Jung und Alt für Begeisterung. Da ist es nicht verwunderlich, dass die beiden Delfinarien, die es in Deutschland noch gibt, Scharen an Besucher*innen anziehen. Tierschützer*innen weltweit kritisieren allerdings immer wieder die Haltung von Delfinen und Kleinwalen. Warum das so ist, bespricht Melina im KrisenKinder-Podcast mit Tamara Narganes Homfeldt von der Organisation Whale and Dolphin Conservation (WDC). Für sie ist klar, dass Delfine in Delfinarien nicht artgerecht gehalten werden können:

„Das sind Wildtiere, die in die Freiheit gehören!“

Im Gespräch erläutert Tamara, dass Delfine in Gefangenschaft sogenanntes "stereotypisches Verhalten" zeigen. Beispielsweise schwimmen die hochintelligenten Meeresbewohner im Kreis oder knabbern am Beckenrand. Außerdem geht die studierte Meeresbiologin auf weitere problematische Aspekte der Delfinarien weltweit ein, etwa den Einsatz von Medikamenten zur Beruhigung, den Transport der Tiere zur Zucht oder Delfin-Shows. Tamara vergleicht die Situationen von Delfinen oder Kleinwalen in Gefangenschaft sogar mit dem Lockdown während der Corona-Pandemie: "Du bist in einem Zimmer, du darfst nicht raus. [...] Du wirst überleben, aber du darfst nicht machen, wonach dir ist. Du hast eben die Freiheit gar nicht mehr."

Im weiteren Verlauf des Podcasts hinterfragt die WDC-Koordinatorin für Meeresschutz und Wissenschaft Argumente "Pro Delfinarien". Zum Abschluss gibt sie auch Tipps, wie man sich für den Schutz der faszinierenden Meeressäuger engagieren kann.

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