Köln

RTL-Zentrale in Köln evakuiert

Der bundesweite Fernsehsender RTL musste am Mittwoch (3.4.24) evakuiert werden. Der Grund war der Fund einer Zehn-Zentner-Weltkriegsbombe, die kurzfristig entschärft werden musste. Es sei aber eine Regel gefunden worden, um den Sendebetrieb von RTL weiter zu gewährleisten, heiß es von der Stadt.

Konkret sah das so aus, dass RTL zum Teil im Freien sendete, außerhalb des Radius der Evakuierung. Gegen 15.30 Uhr wurde die Freigabe zur Entschärfung des Blindgängers erteilt. Die Kölner Stadtverwaltung sprach nach der Entschärfung von einem "anspruchsvollen und ungewöhnlichen Einsatz". So musste die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe von der Baggerschaufel auf einen Ponton (eine schwimmende Insel), gelegt werden, wo sie dann vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft wurde. Nach der Entschärfung sollte der Blindgänger mit Hilfe eines Kranwagens der Feuerwehr auf einen Lkw gehoben werden, um sie dann abzutransportieren.

Die Sperrungen betrafen nicht nur die Sender-Zentrale, sondern unter anderem auch der Rhein für den Schiffsverkehr sowie die für den regional wie überregional wichtigen Bahn-Verkehr zentrale Hohenzollernbrücke sowie auf der linksrheinischen Seite Kölns die Rheinuferstraße, eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen der Stadt.

In Kölns City ging am Mittwochnachmittag (3.4.24) nichts mehr - selbst im Linksrheinischen gab es Sperrungen. (Fotos: Frank Überall)

Unser Symbolbild zeigt einen Einsatz des Orndnungsamtes am 1. April 2024 an der Deutzer Kirmes, die in direkter Nähe des Kennedyufers stattfindet.

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