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Fremdenfeindlichkeit, das Gleiche wie Rassismus?

Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus: Alles Begriffe, die in der gesellschaftlichen Debatte oft fallen. Für viele Menschen herrscht anscheinend auch eine Begriffsverwirrung zwischen den einzelnen Begriffen. Hier erfahrt ihr den Unterschied. #rassismus #xenophobie

Oft wird behauptet, dass weiße Menschen unter Rassismus leiden, was faktisch gesehen nicht stimmt. Das weiße Menschen ebenso wie BiPoC (Schwarze, Indigene und People of Colour) oder andere Menschengruppen diskriminiert oder ausgegrenzt werden können, ist leider auch Realität. Nur ist dann zum Beispiel Xenophobie Grund dafür.

Xenophobie - Die Fremdenfeindlichkeit

Der Begriff Xenophobie kommt aus dem Griechischen und bedeutet in der wörtlichen Übersetzung "Fremdenangst". Es beschreibt eine ablehnende Haltung gegenüber Personen, die als fremd und ’’andersartig’’ wahrgenommen werden. Die Vorsicht gegenüber ''Fremden'' ist biologisch gesehen ein Schutzreflex. Alles was uns nicht bekannt vorkommt oder ähnlich sieht, bedeutete zu früheren Zeiten Gefahr. Bei Xenophobie handelt es sich aber vorallem um Vorurteile und Abwertung. Im politischen Kontext wird auch von Fremdenfeindlichkeit gesprochen, also die Ablehnung gegenüber Ausländer*innen und Menschen mit Migrationshintergrund. In diesem Sinne wird Fremdenfeindlichkeit auch als fester Bestandteil nationalistischen, rechtsextremistischen und rechtspopulistischen Anschauungen gezählt. 

Wenn wir von Fremdenfeindlichkeit sprechen, meinen wir das Diskriminieren von Menschen wegen einer anderen Herkunft, ihrer Sprache, Religion oder Kultur. Es werden Unterschiede im Vergleich zum eigenen Kulturkreis gemacht. 

Rassismus - Diskriminierung aufgrund von Biologie 

Rassismus ist eine Form von Diskriminierung, die aufgrund von biologischen Merkmalen stattfindet. Er basiert auf einer ''Rassentheorie'', die bereits wissenschaftlich widerlegt wurde. Diese teilt den Menschen in so genannte ‘’Menschenrassen’’ ein. Demnach gibt es überlegene und minderwertige ''Menschenrassen''. In dieser Rassenordnung werden weiße Menschen zum Beispiel als überlegene ''Rasse'' angesehen. So sollen diese zum Beispiel weiterentwickelter sein als andere ''Rassen''. Menschen werden also aufgrund biologischer Merkmale, wie Hautfarbe, Haare oder Herkunft diskriminiert und unterdrückt. Dazu schreibt man Menschen auch gewisse Verhaltensweisen aufgrund ihrer biologischen Abstammung zu. Bis heute, werden diese falschen Theorien genutzt um Menschengruppen als auch ganze Ethnien zu unterdrücken, abzugrenzen, verletzen oder zu verfolgen.

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Emma
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