Planetary Health Diet - iss mal (wirklich) was fürs Klima
Über die Planetary Health Diet
Die Planetary Health Diet orientiert sich an den neun planetaren Grenzen. Sie wurde von der Non-Profit-Organisation EAT entwickelt und soll dabei helfen, die planetaren Grenzen einzuhalten. Die Kommission, die diese Ernährungsweise erforscht hat, besteht aus 37 Expert*innen aus 16 Ländern, die in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft, Politikwissenschaften und Nachhaltigkeit tätig sind.
Die zentralen Herausforderungen
In ihrem “Brief for everyone” unterstreicht die Kommission vor allem den Welthunger, der einem Anstieg an Übergewicht gegenübersteht: Täglich würden über 820 Millionen Menschen hungern, während 2 Milliarden Menschen unter Übergewicht leiden würden. Darüber hinaus hätte insbesondere die Herstellung und Verarbeitung von rotem Fleisch einen großen CO2-Fußabdruck, der zu immensen Verlusten in puncto Biodiversität führe.
Was jetzt zu tun ist
Konkret sei es vor allem in reicheren Regionen der Welt wichtig, den Fleischkonsum zu senken und stattdessen auf die 30.000 essbaren Pflanzen zu setzen, die der Planet beherbergt. Ein weiterer Hack sei das Vorausplanen, also einmal für eine Woche einzukaufen – das spare Zeit und Geld. Dabei könne man gleichzeitig Landwirt*innen aus der Region unterstützen, die sich für Biodiversität einsetzen. Weitere Punkte sind, mehr zuhause zu kochen und Reste nicht wegzuschmeißen, sondern einzupacken.